Quartiersforum • Schweizer Viertel

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Soziale Stadt WiN LOS

Programme

Hier finden Sie eine Übersicht über die Programme des Quartiersforums.


Soziale Stadt – ein Städtebauförderungsprogramm für benachteiligte Stadtteile

Probleme des gesellschaftlichen und ökonomischenWandels spiegeln sich in den Städten wider. In vielenStädten Deutschlands wie auch anderer europäischerLänder gibt es Quartiere mit einer Konzentration vonstädtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen: bauliche Mängel von Gebäuden und Wohnumfeld,unzureichende Infrastruktur, Arbeitslosigkeit, niedrigesEinkommen, fehlende Schul- und Bildungsabschlüsseund damit geringe Arbeitsmarktchancen der Quartiers-bewohnerschaft sowie Belastungen im Zusammenleben, auch von verschiedenen ethnischen Gruppen. Wenn negative Entwicklungstendenzen sich verfestigen, sinkt das Image des Stadtteils, sowohl nach außenals auch in der Sicht seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Das Programm Soziale Stadt soll eine positive Trendwende zur Stabilisierung und Aufwertung belasteter Stadtteile einleiten. Sein integrativer Ansatz geht über die bauliche Erneuerung hinaus: Investitionen in Gebäude und Wohnungen, in Wohnumfeld und Infrastruktur werden durch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnbedingungen und der sozialen Lebenslagen der Bewohnerschaft ergänzt, etwa zurAusbildung und Qualifizierung, zur Betreuung von Jugendlichen in der Freizeit und zur sozialen Integration.
Dies erfordert die Bündelung von Programmen und das Zusammenwirken aller Akteure im Quartier, insbesondere auch die Mitwirkung der Bürgerinnenund Bürger. Durch fachübergreifende Kooperation werden finanzielle und personelle Ressourcen zusammengeführtund zusätzliche Mittel in die Programmgebietegelenkt. Ein aktives Quartiersmanagement unterstütztdiese Prozesse vor Ort.


WiN | Wohnen in Nachbarschaften

Im Jahre 1998 hat der Bremer Senat für die Stadtgemeinde Bremen das ressortübergreifende Programm "Wohnen in Nachbarschaften" (WiN) zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Menschen beschlossen. Kurz darauf wurde das Bund/Länder-Programm "Soziale Stadt" mit ähnlicher Ausrichtung eingeführt. Im Dezember 2004 wurde das Programm WiN vom Senat bis 2010 fortgeschrieben. Zur Zeit sind folgende Stadtgebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf für eine Förderung ausgewählt: Ellenerbrok-Schevemoor, Grohner Düne, Gröpelingen, Hemelingen, Huckelriede, Kattenturm, Lüssum, Neue Vahr, Osterhotz-Tenever, SchweizerSodenmatt/Kirchhuchting.

Erfahrungen haben gezeigt, dass die Bürger vor Ort sich am besten mit den Problembereichen in Ihrem Quartier auskennen und deshalb sehr gute Lösungsvorschläge machen können. Deshalb ist es erklärtes Anliegen beider Programme, Bewohner an Veränderungsprozessen in ihrem Wohnumfeld stärker zu beteiligen.


LOS | Lokales Kapital für soziale Zwecke

Lokales Kapital für soziale Zwecke steht für ein Modellvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ und des Europäischen Sozialfonds ESF. In ausgewählten Gebieten können bundesweit (in Bremen z. Zt. Huchting und Neue Vahr) Kleinstvorhaben, so genannte Mikroprojekte, finanziell unterstützt werden. Neben dem Bundesprogramm Lokales Kapital für soziale Zwecke gibt es auf Bremer Ebene ein Landesprogramm ähnlichen Inhalts für die Soziale-Stadt-Gebiete, die nicht in das Bundesprogramm aufgenommen sind.

Es soll die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind. Der soziale Zusammenhalt im Gebiet wird gestärkt, verbunden mit der Möglichkeit für Einzelne, Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden. Dadurch kann das Gemeinwesen sein eigenes soziales und wirtschaftliches Potenzial besser ausschöpfen und über den Förderzeitraum hinaus weiter entwickeln

Lokales Kapital für soziale Zwecke richtet sich an die BewohnerInnen und Initiativen der Gebiete, die gemeinsam an der Lösung der sozialen Probleme arbeiten und vor allem die Eigeninitiative der Betroffenen stärken, Viele dieser Initiativen kommen nicht zum Tragen, da ihnen die nötigen finanziellen Mittel, Unterstützung und fachkundige Beratung fehlen. Hier will Lokales Kapital für soziale Zwecke Abhilfe schaffen.

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