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Soziale Stadt WiN LOS

win | Wohnen in Nachbarschaften

Im Jahre 1998 hat der Bremer Senat für die Stadtgemeinde Bremen das ressortübergreifende Programm "Wohnen in Nachbarschaften" (WiN) zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität der Menschen beschlossen. Kurz darauf wurde das Bund/Länder-Programm "Soziale Stadt" mit ähnlicher Ausrichtung eingeführt. Im Dezember 2004 wurde das Programm WiN vom Senat bis 2010 fortgeschrieben. Zur Zeit sind folgende Stadtgebiete mit besonderem Entwicklungsbedarf für eine Förderung ausgewählt: Ellenerbrok-Schevemoor, Grohner Düne, Gröpelingen, Hemelingen, Huckelriede, Kattenturm, Lüssum, Neue Vahr, Osterhotz-Tenever, SchweizerSodenmatt/Kirchhuchting.

Erfahrungen haben gezeigt, dass die Bürger vor Ort sich am besten mit den Problembereichen in Ihrem Quartier auskennen und deshalb sehr gute Lösungsvorschläge machen können. Deshalb ist es erklärtes Anliegen beider Programme, Bewohner an Veränderungsprozessen in ihrem Wohnumfeld stärker zu beteiligen.


Was sind die Ziele von WiN?

Ziel ist es dabei, die Lebens- und Wohnsituation in belasteten Gebieten zu verbessern. Es geht z.B. um die Aufwertung der Wohnviertel, die Förderung kultureller Initiativen und Einrichtungen, um Anreize für Qualifizierung und Beschäftigung sowie die Unterstützung präventiver Vorhaben. Dabei können bis zu 50% der Gesamtkosten eines Projektes durch WiN-Mittel eingeworben werden, die auch konsumtiv (Personalkosten/Honorare) einsetzbar sind. Nur für investive Maßnahmen (Sachkosten/Baumaßnahmen) nutzbar sind die Mittel Soziale Stadt, dafür aber auch nicht an eine mindestens 50%ige Grundfinanzierung gebunden.


Wer kann Zuschüsse beantragen?

Zuschüsse können von jeder rechtsfähigen Person und Organisation beantragt werden, das heißt u.a, auch von Einzelpersonen, Wohnungsbauunternehmen und Vereinen. Die Projekte sollen mit den in den Stadtgebieten eingesetzten Koordinatorlnnen abgestimmt werden. Sie unterstützen bei Fragen, stehen beratend zur Seite und leiten die Anträge an das Quartiersforum weiter, damit diese dort beraten und möglichst befürwortet werden können. Das positive Votum des Quartiersforums ist die Voraussetzung für die förmliche Mittelbewilligung durch die öffentliche Verwaltung.

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